Die Hochtemperatur-Magnetpumpe ist eine Art berührungslose Drehmomentübertragung durch einen Magnetantrieb (Magnetkupplung), sodass die statische Dichtung die dynamische Dichtung ersetzt und die Pumpe somit absolut leckagefrei ist. Da die Pumpenwelle und der innere Magnetrotor durch den Pumpenkörper und die Isolierhülse vollständig abgedichtet sind, ist das Leckageproblem vollständig gelöst und das Sicherheitsrisiko durch brennbare, explosive, giftige und schädliche Medien, die durch die Pumpendichtung in der Raffinerie- und Chemieindustrie austreten, wird eliminiert.

Zusammensetzung der Pumpe
Die Hochtemperatur-Magnetpumpe besteht aus drei Teilen: selbstansaugende Pumpe, Magnetantrieb und Motor. Die Schlüsselkomponente, der Magnetantrieb, besteht aus einem äußeren Magnetrotor, einem inneren Magnetrotor und einer nichtmagnetischen Isolierhülse.
1. Permanentmagnete:
Permanentmagnete aus Materialien haben einen weiten Betriebstemperaturbereich (-45–400 °C), eine hohe Koerzitivkraft, eine gute Anisotropie in Richtung des Magnetfelds und es tritt keine Entmagnetisierung auf, wenn sich der gleiche Pol nahe beieinander befindet. Es ist eine Art sehr gute Magnetfeldquelle.
2. Isolierhülse:
Bei Verwendung eines metallischen Abstandshalters befindet sich dieser in einem sinusförmigen magnetischen Wechselfeld und auf einem Abschnitt senkrecht zur Richtung der magnetischen Kraftlinie wird ein Wirbelstrom induziert und in Wärme umgewandelt.
3. Steuerung des Kühlschmiermittelflusses
Bei laufender Hochtemperatur-Magnetpumpe muss der Ringspalt zwischen dem inneren Magnetrotor und der Isolierhülse sowie dem Gleitlager-Reibpaar mit einer kleinen Flüssigkeitsmenge gespült und gekühlt werden. Die Durchflussrate des Kühlmittels beträgt üblicherweise 2–3 % der Auslegungsdurchflussrate der Pumpe. Der Ringspalt zwischen dem inneren Magnetrotor und der Isolierhülse erzeugt aufgrund von Wirbelströmen hohe Wärme. Bei unzureichender Kühlschmierflüssigkeit oder ungleichmäßiger oder verstopfter Spülöffnung übersteigt die Temperatur des Mediums die Betriebstemperatur des Permanentmagneten. Der innere Magnetrotor verliert allmählich seinen Magnetismus und der Magnetantrieb fällt aus. Bei Wasser oder wasserbasierten Flüssigkeiten kann der Temperaturanstieg im Ringraum bei 3–5 °C gehalten werden; bei Kohlenwasserstoffen oder Ölen beträgt er 5–8 °C.
4. Gleitlager
Zu den Materialien der Gleitlager von Magnetpumpen gehören imprägnierter Graphit, gefülltes PTFE, technische Keramik usw. Da technische Keramik eine gute Hitzebeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Reibungsfestigkeit aufweist, werden die Gleitlager von Magnetpumpen meist aus technischer Keramik hergestellt.
Da technische Keramik sehr spröde ist und einen kleinen Ausdehnungskoeffizienten hat, darf das Lagerspiel nicht zu klein sein, um Wellenhalteunfälle zu vermeiden. Da die Gleitlager von Hochtemperatur-Magnetpumpen durch das transportierte Medium geschmiert werden, sollten je nach Medium und Betriebsbedingungen unterschiedliche Materialien zur Herstellung der Lager verwendet werden.
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